Kraft-Wärme-Kopplung

Viessmann Mikro-KWK

Strom und Wärme für das Wohnhaus das Mikro-KWK Vitotwin 300-W ist genau ausgelegt auf die Anforderung der Heizungsmodernisierung in Ein- und Zweifamilienhäusern.
Kompakte Abmessungen und die Kombination mit bewährter Technik machen den Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) jetzt auch zur Modernisierung im Ein- und Zweifamilienhaus möglich. Das Mikro-KWK-Gerät Vitotwin 300-W deckt den Wärmebedarf des Gebäudes und eignet sich ideal zur Grundlastabdeckung des Strombedarfs. In einem kompakten Wandgeräte-Gehäuse sind ein Stirling-Motor und ein Gas-Brennwertgerät als Spitzenlastkessel vereint.

Komfortabel Heizen und Strom selber nutzen

Das Mikro-KWK Vitotwin 300-W ist eine echte Alternative zu konventionellen Heizsystemen bei der Modernisierung. Gegenüber einem veralteten Gas-Heizwertkessel wird nicht nur Wärme erzeugt, sondern zusätzlich Strom für den Eigenbedarf, was den Gesamtnutzungsgrad der Anlage deutlich erhöht. Nicht genutzter Strom wird in das EVU-Netz eingespeist.

Dank des integrierten Gas-Brennwertkessels Vitodens 200-W ist das Mikro-KWK ein autarker Wärmeversorger. Bei höherem Wärmebedarf übernimmt das Gas-Brennwertmodul die fehlende Leistung.

Einfach aber äußerst effektiv: Das technische Prinzip
In dem Mikro-KWK-Gerät Vitotwin 300-W übernimmt ein Stirling-Motor die Stromerzeugung. Er wird von einem Gasbrenner betrieben. Bei der Stromerzeugung entstehen im Stirling-Motor Temperaturen von ca. 500 C. Genügend Abwärme also, um quasi nebenbei Energie für Heizung und Trinkwassererwärmung zu erzeugen. Energie, die für die meiste Zeit des Jahres ausreicht.

Laufruhiger und wartungsfreier Stirling-Motor
Der Stirling-Motor des Mikro-KWK Vitotwin 300-W ist hermetisch geschlossen, arbeitet laufruhig und ist nahezu wartungsfrei. Diese Eigenschaften ermöglichen die wohnraumnahe Installation. Besonders wirtschaftlich arbeitet das Gerät bei einem jährlichen Gasverbrauch von mindestens 20 000 kWh und einem Stromverbrauch von mehr als 3000 kWh pro Jahr. Das entspricht dem Bedarf eines durchschnittlichen Ein- oder Zweifamilienhaus. Reicht der Strom nicht aus, wird die benötigte Stromspitze von einem Stromanbieter bezogen. Andernfalls wird nicht genutzter Strom in das Netz des lokalen Energieversorgers eingespeist.

Das Mikro-KWK spart Geld und verdient sogar noch etwas dazu
Durch die Nutzung der Abwärme aus der Stromerzeugung können Sie bis zu 20 Prozent Primärenergie sparen. Weil außerdem die CO2-Emissionen drastisch gesenkt werden, leisten Sie mit der Mikro-KWK einen wichtigen Betrag zum Klimaschutz. Dafür erhalten Sie Fördermittel von Bund, Ländern und Gemeinden. Darüber hinaus bekommen Sie für das eingesetzte Gas für die Stromerzeugung die Energiesteuer zurück erstattet.
Durch den Einsatz eines Mikro-KWK können Sie bis zu 20 Prozent Primärenergie sparen.
Durch den Einsatz eines Mikro-KWK können Sie bis zu 20 Prozent Primärenergie sparen.Energieeinsatz
Besonders rechnet sich jedoch, dass Sie Ihren Strom selbst erzeugen. Er wird mit 5,11 Cent/kWh (Stand 08/2011) vergütet. Nutzen Sie den Strom selbst, beträgt der Kostenaufwand nur ca. 1/3 des offiziellen Strompreises. Und den Strom, den Sie nicht brauchen, verkaufen Sie einfach an das öffentliche Netz. Dafür bekommen Sie den Strompreis, der nach EEX-Leipzig quartalsweise festgelegt wird (2. Quartal 2011: 5,361 Cent/kWh). Sie sehen: Die Mikro-KWK ist nicht nur eine Sparmaßnahme, sondern auch eine Geldanlage.
Da beim Betrieb kontinuierlich Wärme erzeugt wird, ist die Kombination mit einem Heizwasser-Pufferspeicher erforderlich.

Aktuelle Information BAFA

Mini-KWK-Förderung wird wieder aufgenommen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) administriert das im Januar 2012 vom Bundesumweltministerium herausgegebene Förderprogramm "Richtlinien zur Förderung von KWK-Anlagen bis 20 kWel". Mit diesem Programm sollen neben der weitreichenden Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes zusätzliche Impulse für den breiten Einsatz auch von kleinen KWK-Anlagen gegeben werden.

Neue Blockheizkraftwerke bis 20 kWel in Bestandsbauten können nach diesem Förderprogramm einen einmaligen Investitionszuschuss erhalten, der nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt ist. So erhalten zum Beispiel sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders geeignete Anlagen mit einer Leistung von 1 kWel 1.500 Euro, große Anlagen mit 19 kWel hingegen 3.450 Euro.

Die Anlagen dürfen nicht in einem Gebiet mit einem Anschluss- und Benutzungsgebot für Fernwärme liegen und müssen sowohl mit einem Wartungsvertrag betreut werden als auch anspruchsvolle Effizienzanforderungen erfüllen. Die Anforderungen der EU-KWK-Richtlinie für Kleinstanlagen müssen deutlich übertroffen werden. Die Primärenergieeinsparung muss für Anlagen kleiner 10 kWel mindestens 15% und für Anlagen von 10 kWel bis einschließlich 20 kWel mindestens 20% betragen. Außerdem ist ein Gesamtnutzungsgrad von mindestens 85% einzuhalten. Weitere Anforderungen sind u. a. das Vorhandensein eines Wärmespeichers mit einem Energiegehalt von mindestens 1,6 kWh pro installierte kWth, einer Steuerung und Regelung für eine wärme- und stromgeführte Betriebsweise inklusive eines intelligenten Wärmespeichermanagements sowie eines Messsystems zur Bestimmung des aktuellen Strombedarfs (Smart Meter) für Anlagen ab 3 kWel.

Fördervoraussetzung ist zudem, dass die KWK-Anlagen in der Liste der förderfähigen Anlagen des BAFA enthalten sind. Dazu sollen in einer ersten Runde die Herstelleranmeldungen bis zum 15. Februar 2012 im BAFA eingereicht werden. Die Liste soll dann bis 15. März 2012 erstmalig veröffentlicht werden und anschließend kontinuierlich ergänzt werden. Das BAFA fordert deshalb die Hersteller von KWK-Anlagen hiermit dazu auf, Ihre Anlagen beim BAFA für dieses Förderprogramm schnellstmöglich zertifizieren zu lassen. Ein entsprechendes Herstellerformular finden Sie unter der Rubrik Formulare.

Anträge auf Förderung können erst ab dem 1. April 2012 eingereicht werden. Ab diesem Zeitpunkt finden Antragsteller auch nähere Hinweise zum Förderverfahren, die zu verwendenden Formulare sowie Merkblätter zur weiteren Information in den entsprechenden Rubriken.

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